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Millenials

Die Zukunft von Social Media bei Jugendlichen

Geschrieben von sarah.micheli | 26 January

Die Digitale Technologie ist sowohl Freund als auch Feind des Marketings. Sie entwickelt sich quer durch die Werbung in einer dramatischen Geschwindigkeit.


Online Streaming Services wie Spotify ermöglichen es Werbung zu vermeiden, Sky Plus macht es möglich Werbung vorzuspulen und die Zahl der jenigen, die Radio hören, nimmt ab. Das ist keine Überraschung – die Teenager von heute sind die Mobile-First Generation, 44% von ihnen sind seit 2013 Smartphone Benutzer (eMarketer) und es wird erwartet, dass diese Zahl in den nächsten drei Jahren auf über 75% ansteigt.


Diese Bevölkerungsgruppe sind die wirklichen Early Adopter, sie nehmen Trends und Technologien in einer unglaublichen Geschwindigkeit auf. Die digitalen Firmen entwickeln sich wahnsinnig schnell, so dass sich alles über Nacht ändern kann. (Denken Sie zurück an MySpace – die Social Media Seite wurde für $580 Millionen verkauft – 5 Jahre später für nur $35 Millionen.)


Aber in welche Social Media Bereiche sollten Marken in der Zukunft investieren?


Das hängt davon ab, wie weit man in die Zukunft schauen kann – aber für viele Marken ist Instagram der kurzfristige Plan.
Die letzte Studie von Piper Jaffray belegt, dass etwa dreiviertel der amerikanischen Jugendlichen Instagram nutzen – 6 Monate vorher waren es noch 69%. Im Vergleich nutzen nur 45% Facebook, ein großer Rückgang seit Anfang des Jahres (da waren es noch 72%).


Die App hat angefangen Anzeigen von Starbucks, Waitrose, Cadburys, Rimmel, Channel 4, Estee Lader und Sony Music zu schalten.
„Wir geben Marken die Möglichkeit ihre Posts zu sponsern und bieten ihnen ein größeres Publikum“, erzählt Instagrams Global Head of Business and Brand Development James Quarles dem Guardian.


„Wir fangen mit Marken an, die schon eine starke Präsenz auf Instagram haben. Wir möchten, dass das ein natürliches Erblebnis wird, genauso wie wenn Konsumenten qualitativ hochwärtige Anzeigen in Zeitschriften sehen.“


Aber auch Instagram muss sich ausprobieren und den richtigen Weg finden:


„Wir möchten ein Umfeld schaffen, das authentisch, transparent und vertrauensvoll ist. Wir versuchen langsam, bedacht und wohl überlegt zu handeln“, sagt Quarles.


„Wir werden uns langsam entwickeln und wir werden vieles lernen. Zu Beginn wird es eine langsame Einführung auf dem Markt sein, die den Menschen hilft zu verstehen, wie wir sind. Wir sind in einer Lernphase, aber wir glauben eine gute Balance in den Staaten gefunden zu haben.“

Auf kurze Zeit gesehen ist es eine Möglichkeit für Marken und einige haben den Sprung schon gewagt.


Langfristig gesehen stellt sich die Frage, wie lange Instagram für Anzeigen bestehen bleibt? Es ist schwer zu sagen. Wir empfehlen diesen Trends gegenüber agil zu sein.